Die Bewohnerinnen und Bewohner führen in der pflegimuri weitgehend ihr gewohntes Leben fort.
Die elf familiären Wohngruppen lassen diese Individualität und Selbstbestimmung zu.

Angebot

Entlastung für pflegende Angehörige

Das Tages- und Nachtzentrum entlastet Angehörige von pflegebedürftigen Menschen. Dies stundenweise bis maximal 48 Stunden am Stück. Acht Plätze sind verfügbar jeweils von Montag 7.30 bis Freitag 21 Uhr.

Das Ferienzimmer der pflegimuri wird wie in einem Hotel gebucht, Ein- und Austrittstermin sind definiert.

Bei einem Pflegenotfall bietet die pflegimuri unkompliziert Hilfe. Ein Eintritt ist rund um die Uhr möglich. Benötigt wird lediglich ein ärztliches Überweisungszeugnis.

Akut- und Übergangspflege

Mit der Akut- und Übergangspflege bietet die pflegimuri Hand, wenn beispielsweise nach einem Spitalaufenthalt eine Rückkehr nach Hause noch nicht möglich ist.

Die ärztliche Betreuung durch das Spital Muri, die Physio- und Ergotherapie in Zusammenarbeit mit der aarReha Schinznach sowie die Aktivierungstherapie runden die individuell abstimmte, altersgerechte Rehabilitation ab.

Langzeitpflege

In der Langzeitpflege der pflegimuri arbeiten Profis mit Herz und Verstand. Die ärztliche Betreuung durch das Spital Muri, ein hoher Anteil an ausgebildeten Pflegefachpersonen HF, eine Gerontologin oder die Pain Nurse garantieren selbst in komplexen Situationen eine hochstehende Pflege und Betreuung.  

Diese Hilfeleistungen schaffen Freiräume, die jede Bewohnerin, jeder Bewohner der pflegimuri individuell gestalten kann. Zum guten Leben in der pflegimuri gehört das Miteinander auf Augenhöhe. Darum arbeiten beispielsweise fast alle Berufsgruppen in Privatkleidern. Denn Kompetenz ist eine Frage der Haltung und braucht keine Berufskleidung.

Gerontopsychiatrie

In den drei offenen, gerontopsychiatrischen Wohngruppen der pflegimuri leben Menschen mit langjährigen, psychischen und Sucht-Erkrankungen. Die Betreuungs- und Pflegeleistungen sind auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten. Das heisst, die Angebote sind niederschwellig, die Tagesstrukturen individuell, die Ansätze verhaltenstherapeutisch. Ein Mal pro Woche ist ein Konziliararzt der Klinik für Konsiliar-, Alters- und Neuropsychiatrie der PDAG im Haus. Täglich ermöglichen Mitarbeitende und Therapeuten im Kontext der pflegimuri-Philosophie vom selbstbestimmten Leben im Heim Freiräume und bieten gleichzeitig Halt. Das bringt Stabilität und Ruhe in die bewegten Lebensläufe der betroffenen Personen.

Junge Pflegebedürftige

Die Wohngruppe für Pflegebedürftige unter 65 bietet Platz für elf Bewohnerinnen und Bewohner. In neun Einzelzimmern und einem grossen Doppelzimmer nimmt diese Wohngruppe Menschen bis zum 65. Altersjahr auf.

Demenz

Menschen mit einer demenziellen Erkrankung können in der pflegimuri weitgehend ohne Einschränkungen leben, sei es in den zwei geschützten Wohngruppen mit speziellen Demenzgärten oder in den durchmischten Wohngruppen.

Hospiz-Betten und Palliative Care

Die Hospiz-Betten der pflegimuri bieten Menschen jeden Alters in der letzten Lebensphase bestmögliche Lebensqualität durch palliative Betreuung.  

Diese umfasst die medizinischen und pflegerischen Behandlungen sowie die psychische, soziale und geistig-spirituelle Unterstützung. Nicht die Verlängerung des Lebens um jeden Preis wird angestrebt. Vielmehr soll die verbleibende Zeit – zusammen mit den Angehörigen – wertvoll gestaltet und bereichert werden. In diesem Kontext steht auch die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Palliative Care des Spitals Affoltern. Das Team von Markus Minder, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, unterstützt die Mitarbeitenden der pflegimuri, in der Institution sterbende Menschen und deren Angehörige. Dies bedeutet für alle Beteiligten mehr Sicherheit.

Beratung

Das Team der Sozialberatung berät im persönlichen Gespräch, unterstützt mit wichtigen Informationen, hilft bei allfälligen Finanzierungsabklärungen und plant mit allen Beteiligten den Eintritt sorgfältig. Es steht auf Anfrage für eine unverbindliche Besichtigung der pflegimuri zur Verfügung.

Team der Sozialberatung

Angela Freinhofer, Irene Villiger (Leitung) und Claudia Etterli