Mehr Selbstbestimmung, weniger Fremdbestimmung
Wir sind uns bewusst, dass wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern das «Zuhause» nicht ersetzen können. Aber wir tragen dazu bei, dass sie bei uns ihr inneres Zuhause, ihr Gleichgewicht finden. In diesem Sinne begleiten wir Menschen beim Abschiednehmen von ihrer vertrauten Umgebung, in ihrer Auseinandersetzung mit Schmerz, Krankheit und Tod, aber auch in Zeiten der Freude und des Glücks.
Wir ermuntern die Bewohnerinnen und Bewohner und die Angehörigen, eigene Vorstellungen vorzutragen, Kritik und Lob anzubringen und in diesem Sinne die eigenen Rechte wahrzunehmen. Dies verpflichtet uns, unsere Arbeit, unsere Denkmuster und die Sachzwänge und «Bräuche» der Institution immer wieder kritisch zu hinterfragen. Wo immer möglich orientieren wir uns am normalen Alltag, wie er ausserhalb unseres Hauses gelebt wird. |